Im Auftrag der Regierung

MILITÄR

Haltet die Zone von Stalkern und anderen unerwünschten Gästen frei.

Das Militär agiert im Auftrag der Regierung und hat den Auftrag, die Zone von Stalkern und anderen unerwünschten Gästen freizuhalten. Aus diesem Grund haben sie eine Blockade um die Zone errichtet, um das Eindringen neuer Personen und das Verlassen von Gegenständen, einschließlich Artefakten und anderen radioaktiven Objekten, zu verhindern. Mit ihrer modernen Ausrüstung sind die Militärs Stalkern und Banditen deutlich überlegen und stellen eine erhebliche Gefahr dar, wenn es zu Begegnungen kommt. Die Soldaten des Militärs patrouillieren oft in großen Gruppen durch die Zone und kontrollieren wichtige Übergänge. Ihre Einstellung gegenüber anderen Parteien ist äußerst aggressiv, und bei Kontakten eröffnen sie in der Regel sofort das Feuer. Gleichzeitig herrscht eine hohe Korruption in den Reihen des Militärs. Dies ist einerseits auf den Mangel an Kontrolle durch die Regierung zurückzuführen, andererseits fühlen sich viele Militärangehörige aufgrund ihrer Versetzung in die Zone degradiert. Diese Korruption, zusammen mit den Aktivitäten der Freiheitspartei, ist einer der Gründe, warum trotz der starken Präsenz des Militärs immer noch ständig neue Stalker in die Zone gelangen.

PROLOG

„Kommandant! Kommandant!“ Feldmarschall Wasily salutiert knapp und schlägt die Hacken zusammen. „Eine Antonov hat eine Versorgungskiste mit Vorräten und Munition über der Zone abgeworfen!“ Kommandant Michail Kulik zieht eine Augenbraue hoch. Seit Monaten war dies die erste Lieferung der Regierung, seit eine Sperrzone um Tschernobyl eingerichtet wurde. Vor drei Jahren verweigerte Kommandant Michail Kulik einen Angriff auf eine zivile Siedlung auf direkten Befehl von General Romanov. Mit den Worten: „Ich sorge dafür, dass sich niemand mehr an dich erinnert!“ wurde der ambitionierte Befehlshaber nach Tschernobyl strafversetzt. Der Auftrag lautete seitdem, das Gebiet um Tschernobyl abzusichern und jeden Eindringling zu exekutieren. Anfangs verirrten sich vereinzelte Glücksritter auf der Suche nach dem schnellen Geld, doch in den letzten Wochen häuften sich die Kontakte. „Kapitan, enthält die Lieferung neue Befehle vom Oberbefehlshaber?“ Wasily zieht einen Umschlag aus der Brusttasche und übergibt ihn Kommandant Michail Kulik. Die Mine des Kommandanten verfinstert sich Zeile für Zeile… „…niemand darf Tschernobyl betreten, oder verlassen… sichern Sie die Zone um jeden Preis… Ihre Dienstzeit wird für weitere fünf Jahre verlängert… versuchen Sie weder Tschernobyl zu verlassen, noch uns zu kontaktieren… weitere Befehle folgen… gezeichnet: General Romanov“ „Wasily, bereiten Sie die Kompanie vor. Es liegt viel Arbeit vor uns“. Michail Kulik zieht eine Skizze aus der Schublade hervor und betrachtet die abgebildete experimentelle Waffe. „Hier in Tschernobyl, mein Freund, hat sich in der Vergangenheit viel mehr abgespielt, als sie denken. Auslöser des Reaktorunglückes war tatsächlich ein verunglücktes Waffenexperiment. Eine neue Technologie ist in Vergessenheit geraten, aber sie existiert hier irgendwo in Tschernobyl. Und wir werden sie finden!!!“

DRESSCODE

Die Ausrüstung der Militärs ist ganz klar taktisch orientiert. Außer dem Tarnmuster der Uniform gibt es keine Regelungen.

  • Farbschema: Uniform in Multicam 
  • Plattenträger in Multicam oder Tan/Coyote Tan/Khaki/Coyote Brown
  • Andere Tarnmuster sind NICHT zugelassen!

Andere Varianten von Multicam sind ebenfalls nicht zugelassen. Darunter fallen bspw. Multicam ARID, TROPIC, ALPINE, BLACK

Anmerkung: Es gibt einige Tarnmuster, welche von der Erscheinung her Multicam sehr ähneln. Darunter fällt bspw. das britische „Multi-Terrain Pattern (MTP)“. Diese optisch ähnlichen Tarnmuster sind zugelassen! Solltet ihr euch unsicher sein, dann zögert nicht uns zu kontaktieren um eine genaue Auskunft zu erhalten.


AIRSOFTWAFFEN Beim Militär werden Ostblockwaffen bevorzugt.

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ZUGSTRUKTUR

Die Spieler des Militärs werden während des Events in Zügen aufgeteilt und erhalten gemeinsam von den Anführern ihre Aufgaben. Beim Erwerb eines Tickets kann eine Vorauswahl getroffen werden. Dies hilft uns bei der Planung. Die abschließende Zuweisung erfolgt auf dem Event. Ein Wechsel ist vor Ort noch möglich.

ALLGEMEINE ZÜGE (ALPHA - HOTEL)

Nachdem der ehemalige Boss der Banditen einen unerwarteten Tod durch Erschlagen erlitten hatte, bemächtigte sich Boris seiner Position. Boris treibt sich schon eine ganze Weile in der Zone rum und geht seinen Geschäften nach. Über seinen persönlichen Hintergrund ist nicht sehr viel bekannt. Sicher ist nur, dass er bei den SpezNas war und nach vier Jahren unehrenhaft entlassen wurde. Kurz darauf tauchte er in der Zone auf, wo er sich bei allen anwesenden Fraktionen sehr unbeliebt machte, ausser bei den Banditen. Deshalb sollte auch kein Bandit je erwarten mit offenen Armen in der Zone begrüßt zu werden, solange er diese anführt. Begleitet wird Boris seit einiger Zeit von zwei Banditen, die man im weitesten Sinne als so etwas wie seine Freunde bezeichnen könnte. Es hat aber eher, wie böse Zungen behaupten, damit zu tun, dass er die Beiden noch nicht erschlagen hat. Boris neigt häufig zu Gewalttätigkeiten und bestraft gerne mit sofortiger, langsamer Exekution. In gute Laune kann man ihn nur mit reichlich Geld, Waffen, Munition und Sprengstoff versetzen. Drogen sind für Ihn nur Mittel zum Zweck. Wer es sich zutraut, darf sich Aufträge bei Boris abholen. Erledigungen werden reichlich belohnt, Versagen macht ihn wütend. Boris ist etwa Mitte vierzig und seit 10 Jahren in der Zone.

ZOSI

Die Zonensicherheit (ZoSi) ist eine autarke selbestimmende Einheit innerhalb des Militärs, die sich der Aufrechterhaltung der Sicherheit in der Zone widmet. Diese Einheit richtet sich insbesondere an Rollenspieler (LARPER). Zu den Aufgaben gehören neben Einlasskontrollen an den Schranken, CheckPoints oder die Gewährleistung der Sicherheit des Führungsstabes auch abwechslungsreiche Missionen mit LARP-Schwerpunkt. Achtung! Mitglieder der Zonensicherheit tragen zusätzlich zum Dresscode des Militärs ein blaues Barett und eine blaue Armbinde.

SPEZNAS

Die Speznas sind eine verschworene Gruppe ehemaliger Söldner, die sich nun dem Militär angeschlossen haben, um ihre Fähigkeiten und Erfahrungen für eine solide Bezahlung einzusetzen. Geprägt von Härte, Entschlossenheit und taktischem Geschick, bilden die Speznas eine mächtige Einheit, die darauf abzielt, auch die schmutzigsten Aufgaben zu erfüllen. Hauptsache ein zusätzlicher Rubel kann hierbei verdient werden. Die Speznas sind sich für keine Aufgabe zu schade. Sie haben sich den Ehrenkodex der Söldner einverleibt, dem sie in ihren Handlungen und Entscheidungen folgen. Innerhalb Ihrer Einheit verbindet sie eine tiefe Loyalität. Die Speznas sind für ihre unerschütterliche Entschlossenheit bekannt. Egal, wie schwierig die Situation sein mag, sie geben niemals auf und kämpfen bis zum Ende, um ihre Mission zu erfüllen, so wie sie es aus Ihrer Vergangenheit als Söldner nie anders kannten.

MILITÄR - DAS ANFÜHRER TEAM

Was du über deine Anführer wissen musst. 

KOMMANDANTIN ANASTASIA ROMANOV

Die langjährige Leiterin des Militärischen Geheimdienstes Anastasia Romanov übernimmt mit sofortiger Wirkung das Kommando über das Militär. Sie gilt als durchsetzungsstark, ehrgeizig und gerissen. Über ihre Vergangenheit ist wenig bekannt, ihre Dienstakte besteht überwiegend aus geschwärzten Stellen. Seit der Versetzung in die Zone machte sich Romanov daran, ihre Befehle durchzusetzen und die verschiedenen militärischen Einheiten in der Zone zu koordinieren. Sie erwies sich als effektive Anführerin, die mit ihrer harten, aber gerechten Art schnell Respekt und Gehorsam bei ihren Untergebenen gewann. Innerhalb der Zone wird sich erzählt, dass es Romanov in einer verdeckten Operation gelungen war, ein Netzwerk von Organhändlern zu infiltrieren und zu zerschlagen. Auch halten sich hartnäckig Gerüchte, dass sie in einer Geheimmission eine wichtige Rolle bei der Erschaffung eines „Supersoldaten“ gespielt hat. Die Entscheidung, Anastasia Romanov zur Kommandantin des Militärs auf der OP Tschernobyl zu befördern, kam überraschend für viele der Soldaten vor Ort. Auslöser hierfür war die Suspendierung von Michal Kulik und seinem Stellvertreter Gennadi Puschkin. In internen Kreisen wird sich erzählt, dass Genosse Kulik seinen Verstand aufgrund einer „Strahlenkrankheit“ verloren hat.

ÜBER ROMANOV

Romanov ist übereinstimmend die richtige Wahl, die schwierige Aufgabe zu bewältigen, das Sperrgebiet in der Nähe des havarierten Atomkraftwerkes zu sichern, wenngleich sich die Fragen über ihre Vergangenheit häufen. Einige behaupteten, sie sei selbst in illegale Machenschaften verwickelt gewesen, während andere vermuteten, dass sie ihre Position durch Bestechung und Korruption erreicht hatte. Die Wahrheit über ihre Vergangenheit bleibt weiterhin ein Geheimnis, das nur wenige kennen. Obwohl von den Angehörigen Ihrer Einheit als Heldin gefeiert wird, bleiben der Schatten der Zweifel über ihrer Person bestehen.

STELLVERTRETER JANUS RAMIUS

Janus Ramius ist ein Veteran, der seit vielen Jahren in der Zone dient. Als Romanov zur Kommandantin des Militärs befördert wurde, war Janus Ramius der Erste, der ihr seine Loyalität schwor. Als Mitglied der Militärpolizei hatte er sein Leben der Aufgabe verschrieben, das Sperrgebiet zu sichern und die Zone unter Kontrolle zu halten. Dabei hatte er stets ein Auge auf die Sicherheit seiner Einheit, was ihm einen hohen Respekt innerhalb des Militärs einbrachte. Janus Ramius wird allerdings nachgesagt, dass er einer der wenigen war, die an einem geheimen Experiment beteiligt waren, das den Zweck hatte, supersoldatenartige Fähigkeiten zu erwecken. Im Rahmen dieses Projekts hat er eine Reihe von Tests und Experimenten über sich ergehen lassen. Über die hervorgerufenen Fähigkeiten selbst ist wenig bekannt, außer, dass diese auch ihren Preis haben. Seitdem leidet Janus Ramius unter regelmäßigen Schmerzen und Krämpfen und kann nur kurze Zeit aktiv sein. Janus erfüllt seine Pflicht mit Hingabe und Selbstlosigkeit, weshalb ihn Kommandantin Romanov ihn zum Stellvertreter beförderte.

EPILOG

Misstrauisch beäugt Kommandant Michail Kulik die Ankunft von Michael Hammerbeck vor dem Zollhaus. Wie vereinbart hat auch er neben seinem Leibwächter Maverizski nur fünf bewaffnete Männer dabei. Bei ihrem letzten Zusammentreffen hatte der Anführer der Freiheit versucht, ihm mit einem Ural eine Falle zu stellen. Aber wer mag es Hammerbeck verübeln, dass er vor einigen Monaten desertierte. Kapitan Morosow war ein Sadist und im Grunde genommen ist selbst Michail Kulik froh, dass Hammerbeck ihn damals beseitigt hat. Wie auch immer, es ist der erste Versuch zwischen Militär und Freiheit, eine einvernehmliche Lösung mit der experimentellen Waffe zu finden. Wer weiß, ob und wie sie überhaupt funktioniert? Plötzlich schlägt die Tür des Zollhauses auf und ein bärtiger Wissenschaftler im orangenen Schutzanzug tritt heraus. „So so, da seid ihr also. Und habt ihr die Teile dabei?“ Hammerbeck winkt Abu Nossi herbei, der eine Holzkiste unter dem Arm trägt. Michail Kulik nickt kurz und Vasili tritt mit einem silbernen Koffer hervor. „So so“ kichert der Wissenschaftler „Ihr wollt also, dass ich euch das Gerät zusammensetze? Na gut, ich werde es tun – aber keine Waffen in meinem Labor, sie machen mich nervös!“ Abu Nossi und Vasili geben Ihren Kameraden ihre Waffen, und verschwinden im Gebäude. Stille… Wachsam beobachten Michail Kulikas und Hammerbecks Männer die Umgebung… achten auf jede verdächtige Bewegung. Plötzlich quietschende Reifen hinter dem Zollhaus!!! Michail Kulik und Hammerbeck eilen in das Gebäude. In einem Raum liegen Abu Nossi und Vasili ohnmächtig, mit Platzwunden am Hinterkopf auf dem Boden. Daneben eine leere Kiste sowie ein leerer Koffer „Was zum Teufel…“ faucht Kulik „ich hätte wissen müssen, dass man einem Deserteur nicht trauen kann. Ein Mal ein Verräter, immer ein Verräter!“ Hammerbeck stößt Kulik vor die Brust. „Wie kannst du es wagen! Du hast die Waffe an dich genommen um sie für dich alleine zu nutzen! Ich bin fertig mit dir!“ Er ruft seine rechte Hand Martini herbei, der den bewusstlosen Abu Nossi schultert. Gemeinsam verlassen sie den Raum. Kulik ruft ihm mit hochrotem Kopf hinterher: „Hammerbeck! Ich werde dein schäbiges Lager plattmachen und jeden einzelnen deiner Männer jagen. Ich werde jeden Stein umdrehen und auf alles schießen, was nicht meine Uniform trägt, bis ich die Waffe in meinen Händen halte!!!“ Zwischenzeitlich an einem geheimen Ort. Ein Unbekannter betritt den Raum, in der Mitte steht ein silberner Tisch, der mysteriös im gedämpften Licht schimmert. An den Wänden sind fremdartige Symbole angebracht, undefinierbare mit Runen überzogene Gegenstände sind auf dem Boden verteilt. Ein Mann im schwarzen Mantel tritt aus dem Schatten sein Gesicht ist unter einer Kapuze verborgen. „Habt ihr wonach ich verlangt habe?“ Der Unbekannte öffnet eine Tasche und legt verschiedene Waffenteile auf den Tisch. „Hier. Das ist alles, was wir ihnen abnehmen konnten.“ Der Mann im Mantel murmelt vor sich hin. „Sehr gut, aber es fehlt noch etwas. Hört mir gut zu, ich habe noch eine Aufgabe für euch…“