Eine neutrale Fraktion

WISSENSCHAFTLER

Hauptsächlich geht es bei ihrem Auftrag um die medizinische Unterstützung der Zonen-Bewohner

Die Wissenschaftler sind eine neutrale Fraktion, die sich auf die Erforschung der Zone konzentriert. Hauptsächlich geht es bei ihrem Auftrag um die medizinische Unterstützung der Zonen-Bewohner, die Erforschung von Strahlung, Antigravitation, Genom-Modifikation sowie die Entwicklung neuer Energiequellen. Darüber hinaus führen sie revolutionäre Forschungen durch, indem sie Artefakte und Mutanten untersuchen. Ihre Operationsbasis ist gefüllt mit wissenschaftlichen Geräten und geschützt durch ihren Sicherheitsdienst mit einem ständigen Vorrat an Waffen und Munition. Es gibt ein großes weltweites Interesse an ihrer Arbeit, man muss daher davon ausgehen, dass sich verschiedene Supermächte sowie Großkonzerne in diese Fraktion eingekauft haben.

Da diese Fraktion viel Rollenspiel erfordert, nutzen wir die Möglichkeit uns über den Discord-Server zu vernetzen: https://discord.gg/hyCz6b4yFg

PROLOG

"Hast du von der neuen wissenschaftlichen Expedition in die Zone gehört? Technisch gesehen sind sie Umweltforscher und Ärzte, aber das steht nur auf dem Papier. Sicher, sie haben ein paar vieräugige Wissenschaftler und Mediziner, aber jeder von diesen Experten hat seine ganz persönlichen Gründe, weshalb er in die Zone gekommen ist. Ein Blick auf ihren Sicherheitsdienst sagt uns, dass sie diesmal nur die erfahrensten Kämpfer mitgebracht haben. Und bevor ich's vergesse: Man erzählt sich, sie haben keine Richtlinien, an die sie sich halten müssen." - Gespräch in einer Stalkerbar

Der Zusammenbruch der Union in den Neunzigern hat die wissenschaftliche Arbeit nicht behindert. Im Gegenteil, die geschwächten Regierungen waren nicht in der Lage, Gerüchten über seltsame Experimente in der Zone nachzugehen, geschweige denn ihnen ein Ende zu bereiten. Obwohl viele Projekte eingestellt wurden, wollten mehrere Projektleiter ihre Forschung nicht aufgeben und setzten ihre Arbeit in verschiedenen Laboren fort. Dabei konzentrierten die Wissenschaftler ihre Forschung auf Themen wie den Einfluss von psychischer Manipulation auf Menschen und die Erforschung von induzierten Mutationen unter Verwendung von Emittenten, psychischer Strahlung sowie groß angelegten charakterlichen Mutationen und Veränderungen.

In der Zwischenzeit wurde eine internationale Sonderkommission einberufen, um Berichte über seltsame Vorfälle, Organhandel, und illegale Aktivitäten durch Wissenschaftler und Mediziner zu untersuchen. Die Untersuchung konnte einige Behauptungen bestätigen, es wurden jedoch vorerst keine Maßnahmen ergriffen. Das ansässige nationale Forschungsinstitut stellte seine Arbeit aber noch im Verlauf des Jahres aufgrund des innenpolitischen Drucks ein.

Im Gegenzug wurde eine neue wissenschaftliche Gruppe unter dem leitenden Forscher Dr. Pjötr Ivanoff, einem erfahrenen Leiter im Außeneinsatz, geschaffen. Diese Gruppe beschaffte den Wissenschaftler Ausrüstung und Gelder für die Fortführung der Experimente, die auf andere Weise nicht verfügbar gewesen wären.

Während der Jahre verließ sich die Wissenschaft stark auf die Arbeit von Stalkern und anderen Freiwilligen, um ihre Feldarbeit zu erledigen. Zusammen mit ihren schwachen Fähigkeiten im Umgang mit Schusswaffen neigten die Wissenschaftler und Mediziner dazu, für niemanden eine größere Bedrohung darzustellen, sodass die Fraktion auf den Schutz durch Stalker angewiesen war, die nach Arbeit oder Pflicht suchten.

Unter den Mitgliedern des Forschungsteams kam es zu einer Spaltung. Es führte dazu, dass etwa die Hälfte der Wissenschaftler die Gruppe verließ, um nicht mit dem missglückten Experiment in Verbindung gebracht zu werden. Die Gruppe löste sich schließlich auf, als sie sich mit der Frage zur Beseitigung der Nachwirkungen befasste.

Ehemalige Wissenschaftler dieser Gruppe sind mit der Aufgabe betraut worden, die Zone zu erforschen und einen Weg zu finden, den Bruch zu entfernen oder zumindest seine Folgen einzudämmen. Seitdem versuchen sie, einen Weg zu finden, die Biosphäre der Zone zu kontrollieren. Zur Verteidigung schufen die Wissenschaftler einen Sicherheitsdienst, um die Fraktion und ihren Forschungskomplex vor den Bedrohungen der Zone wie Eindringlingen und Mutationen zu schützen.

Die Wissenschaft besteht aus folgenden drei Abteilungen:

  • Abteilung für freie Forschung (Prof. Dr. Frederik Kerenski)
  • Abteilung für experimentelle Medizin (Dr. med. Alicija Ivanova)
  • Abteilung für sicherheitsrelevante Technologien(Kommandant Victor Wolkow)

Gemeinsam bilden die drei Abteilungsleiter den Präsidialrat und führen die Wissenschafts-Fraktion an.
Noch immer verlässt sich die Fraktion jedoch auf Stalker, um mutierte Körperteile und Artefakte für sie zu sammeln, zahlen für jeden verwertbaren Gegenstand, der den Forschern in ihren Forschungskomplex gebracht wird, und stellt sie als Eskorten ein. Darüber hinaus haben sie eine Auswahl an Medikamenten, Modifizierungen und weiteres für diejenigen, die für sie arbeiten.

DRESSCODE

Der Dresscode ist wissenschaftlich orientiert. Als Wissenschaftler orientiert sich stark an dem LARP-Spiel, daher sind dem Spieler viele Möglichkeiten zur Gestaltung offen. Dennoch sollte euch die Bekleidung von anderen Fraktionen klar unterscheiden, also keine Uniformen oder Tarnfarben aufweisen. Möglichkeiten sind:

  • Schutzanzug und Gasmasken (für den Außendienst) 
  • Hemd, Pullunder, Rollkragenpullover (für unsere Theoretiker, Muster oder bunt) 
  • Labor- oder Arztkittel (für Forscher oder medizinisches Personal)

SICHERHEITSDIENST DER WISSENSCHAFTLER
Achtung: Für den Sicherheitsdienst bedarf es eines normalen Wissenschaftler-Tickets. Um als Sicherheitsdienst ausgewählt zu werden, ist eine vorherige Bewerbung und Freischaltung durch das Orga-Team notwendig. Tretet bitte vor dem Kauf eures Tickets über unseren Discord-Server mit uns in Kontakt: https://discord.gg/hyCz6b4yFg Die Ausrüstung und Bekleidung des Sicherheitsdienstes ist ganz klar taktisch orientiert, aus Gründen der Einheitlichkeit sowie um Verwechslungsgefahr bei Außeneinsätzen auszuschließen ist ausschließlich ein schwarzes Farbschema für die Uniform zugelassen!

Die Ausrüstung und Bekleidung des Sicherheitsdienstes ist ganz klar taktisch orientiert, aus Gründen der Einheitlichkeit sowie um Verwechslungsgefahr bei Außeneinsätzen auszuschließen ist ausschließlich ein schwarzes Farbschema für die Uniform zugelassen! Bei Fragen stehen wir euch hier gerne auf unserem Discord zur Verfügung.

  • Cargohose, Funktionsoberteil oder Feldbluse
  • Kampfstiefel, Wanderschuhe (möglichst dunkel halten)
  • ggf. Mütze, Cap, Barett oder Helm 
  • ggf. Koppel, Molle-System oder auch Plattenträger
  • Als Airsoftwaffe sind für den Sicherheitsdienst aufgrund des multinationalen Hintergrunds alle Typen sowie Aufsätze zugelassen!

zur Waffenliste
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PROF. DR. FRED KERSKI

Prof. Dr. Fred Kerski, geboren als Frederik Kerenski (russisch: Фредерик Керенски) in Moskau, stammt aus guten Verhältnissen und ist bis heute in die höchsten politischen Ebenen in der Hauptstadt verflochten. Seine Eltern, eine Familie aus sowjetischer Oligarchie stammend und Kerenskis größte Förderer zugleich, setzten sich zu Lebzeiten mit Hilfe ihres Vermögens und ihrem politischen Einflusses für eine ausgezeichnete Bildung ihres Sohnes ein und ließen ihm jegliche finanzielle Unterstützung zukommen. Kerenski besuchte in jungen Jahren eine der renommiertesten Eliteinternate der Hauptstadt und genoss den Ruf eines stets vorbildlichen Schülers und Ausnahmetalents zu sein. Seine Förderung und sein Interesse ermöglichten ihm seinen Abschluss in technischer Physik mit der Endnote 1,0. Danach promovierte er und schrieb zwei Dissertationen mit den Schwerpunkten “Elektromagnetische Verträglichkeit von Frequenzen auf Hochspannung” sowie “Kapazitive Koppelpfade bei systeminterner Strahlungsausbreitung”. Das Familienerbe investierte er in Förderprogramme zur Forschung und Entwicklung, wodurch er nationale Bekanntheit erlangte. Weitere Anerkennung erhielt er als renommierter Wissenschaftler für seine eigens finanzierten Projekte. Mit seinen Forschungsteams mied er dabei nie das Rampenlicht, sodass er schließlich aufgrund seiner Bekanntheit sowie fachlichen Qualifikationen als Leiter für ein neues internationales Forschungsteam angefragt wurde. Für ihn bot sich hiermit die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu beweisen.

EPILOG

Bald ist es vorbei… Nur noch wenige Meter und ich habe den Ural-Lastwagen des Schleusers erreicht, der uns in die Freiheit bringt. Bevor er uns auf die Ladefläche lässt, wirft er einen Blick auf unsere gefälschten Ausweise. Auf mich wartet Warschau, Madrid, oder soll ich doch weiter nach Palermo? Mit einem harten Stoß vor die Brust wird Ivan vom Schleuser zurückgestoßen: „Du nicht! Ohne Ausweis kommen wir niemals an den Kontrollen des Militärs vorbei!“ Die anderen Banditen klettern nach und nach auf die Ladefläche und schenken dabei Ivan ein spöttisches Lächeln. Als ich an der Reihe bin, spüre ich einen stechenden Schmerz in meiner Seite. Ich verliere das Gleichgewicht und falle auf den nassen Asphalt. Aus meiner linken Flanke ragt ein Messer. Der Stoff an der Stelle saugt sich gierig voll mit Blut. Ivan beugt sich über mich und nimmt mir meinen Ausweis aus der Tasche. „Tut mir leid Boris, aber ich kann nicht hier in Tschernobyl verrotten!“ Die Umgebung verschwimmt, die Rücklichter des Lastwagens werden immer kleiner. Bald ist es vorbei…